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Kostenvergleich

Was kostet eine Website für ein Weingut?

Die ehrliche Antwort: zwischen ein paar hundert und mehreren zehntausend Euro — je nachdem, wie viel Arbeit du selbst übernimmst. Hier stehen alle vier Wege mit Zahlen, auch der, bei dem wir schlecht aussehen.

Die kurze Antwort

Ein Baukasten-Shop kostet dich über drei Jahre etwa 1.500 bis 6.000 € plus deine gesamte Arbeitszeit. Eine Agentur beginnt bei rund 8.000 €, laufende Betreuung kostet je nach Wartungsvertrag extra. Eine betreute Komplettlösung liegt bei 12.214 € bis 32.714 € (Gründungspartner-Einrichtung, 36 Monate Laufzeit, netto, ohne Indexanpassung) — dafür macht sie dir keine Technik-Arbeit.

Alle Beträge netto. Die entscheidende Frage ist nicht, welcher Weg am billigsten ist — sondern welcher sich für dich rechnet.

Web-Agentur

Einmalig:
5.000 – 30.000 €
Laufend:
50 – 150 € / Monat Hosting & Wartung, Änderungen zum Stundensatz
Über 3 Jahre:
ab rund 8.000 €, bei aufwendigen Projekten deutlich mehr

Dafür bekommst du

  • Individuelles Design
  • Auf dich zugeschnitten

Was du zusätzlich einplanen musst

  • Nach dem Go-live gilt dein Wartungsvertrag — Änderungen außerhalb davon kosten meist extra
  • Wein-Abläufe wie Staffelpreise oder Messe-Liste sind Sonderentwicklung
  • Rechtstexte werden einmal eingebaut; ändert sich die Rechtslage, zahlst du erneut

Baukasten (Shopify & Co.)

Einmalig:
0 € — dafür deine Zeit
Laufend:
ab 24 € / Monat bei jährlicher Zahlung (Shopify Basic, Stand 17.09.2026), plus App-Abos für alles Weinspezifische
Über 3 Jahre:
1.500 – 6.000 €, je nachdem wie viele Apps du brauchst

Dafür bekommst du

  • Schneller Start
  • Hosting und Updates inklusive

Was du zusätzlich einplanen musst

  • Aufbau, Texte, Bilder und Pflege bleiben bei dir
  • Jahrgänge, Rieden, E-Label, B2B-Preise: entweder App-Abo oder gar nicht
  • Rechtstexte für AT/DE musst du selbst besorgen

Selbst bauen (WooCommerce)

Einmalig:
0 – 500 € für Theme und Plugins
Laufend:
20 – 60 € / Monat Hosting, plus Plugin-Lizenzen
Über 3 Jahre:
1.000 – 3.000 € an Geld — und 100+ Stunden an Zeit

Dafür bekommst du

  • Volle Kontrolle
  • Niedrigste Geldkosten

Was du zusätzlich einplanen musst

  • Updates, Backups, Sicherheit und Ausfälle sind deine Aufgabe
  • Bei jeder Rechtsänderung musst du selbst nachziehen
  • Die Stunden fehlen im Keller — der teuerste Posten steht auf keiner Rechnung

Komplettlösung (WineBase)

unser Angebot
Einmalig:
1.450 € – 3.950 € als Gründungspartner (regulär 2.900 € – 7.900 €)
Laufend:
299 € – 799 € / Monat bei 36 Monaten (Essential bis Pro), Hosting, Updates und Support inklusive
Über 3 Jahre:
12.214 € – 32.714 €

Dafür bekommst du

  • Aufbau, Betrieb, Hosting, Updates und Rechts-Pflege
  • Wein-Funktionen von Haus aus: Jahrgänge, Rieden, E-Label, Staffelpreise; Messe-Liste ab Growth
  • Persönliche Betreuung auf Deutsch

Was du zusätzlich einplanen musst

  • Höchste laufende Kosten der vier Wege
  • Vertragsbindung über 24 oder 36 Monate (bei 24 Monaten höherer Monatspreis)
  • Domain, Zahlungsanbieter-Gebühren und Versand zahlst du separat; Befüllung, Texte und Migration sind Zusatzleistungen
  • Kein individuelles Design von Grund auf — wir bauen auf einem System für Weingüter auf

Die Posten, die in keinem Angebot stehen

Wer nur die Angebotssumme vergleicht, vergleicht das Falsche.

Deine Zeit

Der größte Posten, und er steht auf keiner Rechnung. Ein selbst gebauter Shop kostet realistisch über hundert Stunden bis zum Start — und danach jede Woche ein paar. Rechne sie mit dem an, was dir eine Stunde im Keller oder im Verkauf wert ist.

Rechtstexte und laufende Pflege

Impressum, Datenschutz, Widerrufsbelehrung, Cookie-Banner, seit Dezember 2023 Zutaten und Nährwerte — auf dem Etikett oder per E-Label. Einmal erstellt reicht nicht: Die Rechtslage ändert sich, und Abmahnungen treffen auch kleine Betriebe.

Alles, was Wein braucht

Ein normaler Shop kennt keine Jahrgänge, keine Rieden, keine 6er-Kartons und keine Netto-Preise für die Gastronomie. Jede dieser Funktionen ist entweder ein Zusatz-Abo, eine Sonderentwicklung oder fehlt einfach.

Was passiert, wenn etwas kaputt ist

Ein Shop, der am Adventsamstag nicht erreichbar ist, kostet mehr als jede Wartungspauschale. Frag bei jedem Angebot nach, wer dann rangeht — und was das kostet.

Sechs Fragen, die du jedem Anbieter stellen solltest

Auch uns. Die Antworten unterscheiden sich stärker als die Preise.

  1. 1 Was ist im Preis enthalten, und was kostet extra?
  2. 2 Wer pflegt die Rechtstexte, wenn sich die Rechtslage ändert?
  3. 3 Was kostet eine Änderung nach dem Go-live?
  4. 4 Wer ist erreichbar, wenn der Shop im Weihnachtsgeschäft ausfällt?
  5. 5 Bekomme ich meine Daten heraus, wenn ich wechseln will?
  6. 6 Sind Jahrgänge, Staffelpreise und E-Label enthalten — oder Zusatzkosten?

Bevor du Preise vergleichst, lohnt die andere Frage: Was muss eine Website für Winzer überhaupt können? Dort stehen sieben Anforderungen — mit gemessenen Zahlen, wie viele Weingut-Shops sie tatsächlich erfüllen.

Lernen wir uns kennen

Schauen wir auf dein Weingut.

In 30 Minuten zeigen wir dir WineBase und besprechen, was zu deinem Sortiment und deinem Verkaufsalltag passt. Per Videocall, unverbindlich.

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